09.03.2026
Geldsegen für eine der Perlen unter Thüringens Kirchen in Bechstedt-Wagd: Sanierung des Innenraums kommt voran

„Die Kirche bleibt im Dorf und dafür halten alle zusammen“. So lautete das Fazit von Sylvia Leinhos, Ortsteilbürgermeisterin von Bechstedt-Wagd, nach einer Fördermittelübergabe für die Kirche St. Trinitatis Anfang März. Dank Bürgermeister Sebastian Schiffer aus Amt Wachsenburg und dem Förderverein von St. Trinitatis kann die Sanierung der denkmalgeschützten Kirche St. Trinitatis weiter gehen. 

Insgesamt 10.000 Euro übergab der Bürgermeister der Gemeinde Amt Wachsenburg, Sebastian Schiffer, an den Förderverein St. Trinitatis, damit die Innensanierung der denkmalgeschützten Kirche weiter gehen kann. Der Altar und die zauberhafte Decke von St. Trinitatis konnten in den zurückliegenden Jahren bereits aufwändig saniert werden. Jetzt sollen die Emporen in Altarnähe folgen. Christiane Brüge, die Vorsitzende des Fördervereins, dankte in ihrer Begrüßungsrede herzlich für den Geldbetrag. „All das war nur möglich, weil es ein tolles Team gibt, das hinter mir steht“, sagte sie rückschauend. Zu diesem Team gehört Vereinsmitglied Hartmut Rohr. Er verfasste in den vergangenen 10 Jahren ein Großteil der Förderanträge. 700.000 Euro für Erhalt und Restaurierung konnten dadurch beschafft werden. Mathias Kaiser, Pfarrer des Pfarrbereichs, bedankte sich für dieses große Engagement bei den anwesenden 20 Vereinsmitgliedern aufs Herzlichste. Nicht umsonst erhielt der Förderverein St. Trinitatis in Bechstedt-Wagd Ende Mai 2021 den Förderpreis „Goldener Kirchturm“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Sebastian Schiffer, der Bürgermeister der Gemeinde Amt Wachsenburg, unterstrich, wie wichtig die Kirchen als Wahrzeichen der Dörfer sind. Deren Erhalt sei deshalb von großer Bedeutung. Nun benötigt der Förderverein weitere 56.000 Euro, um die Emporen in der Kirche zu sanieren. Mit den 10.000 Euro vom Amt Wachsenburg und mit den 10.000 Euro, die der Förderverein selbst beibringen konnte, gibt es nun einen guten Grundstock, Stiftungen und andere institutionelle Geldgeber zu überzeugen, so dass die Arbeiten in diesem Herbst beginnen können.