Barfüßerkirche

In unmittelbarer Nähe der Brücke, die die Schlösserstraße über den Breitstrom führt, steht die 1944 zum großen Teil zerstörte Barfüßerkirche. Das lange durchgehende Satteldach der Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters prägte jahrhundertelang das Erfurter Stadtbild. Noch in ihren Resten ist sie ein großartiges Beispiel deutscher Bettelordensbaukunst des 14. und 15. Jahrhunderts.

Schon 1224 gelangten die Franziskaner nach Erfurt. Von ihrem ersten Kirchenbau sind nur die Glasmalereien (um 1235) erhalten. Sie wurden im Chor des um 1300 begonnenen heutigen Baus wiederverwendet. 1316 war Chorweihe; am Langhaus baute man bis ins 15. Jahrhundert.

Mit der Reformation (Luther hatte 1529 hier gepredigt) war das Kloster aufgehoben worden. Bis 1977 war die Kirche (nach dem Krieg der wiederaufgebaute Hohe Chor) Gotteshaus der evangelischen Barfüßergemeinde.

Heute setzt sich der Initiativkreis Barfüßerkirche dafür ein, "die Barfüßerkirche stärker im Bewusstsein der Erfurter zu verankern, ihre Bausubstanz zu erhalten und neue Nutzungsmöglichkeiten zu erschließen".

 

Fotogalerie

Barfüßerkirche im Abendlicht (Foto: Matthias Rein) Barfüßerkirche im Mondlicht (Foto: Matthias Rein) Erfurt Barfüßerkirche (Photo: Andreas Praefcke)

 

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25.11.2017
Achtet ernstlich darauf um eures Lebens willen, dass ihr den HERRN, euren Gott, lieb habt. Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Josua 23,11 1.Johannes 4,16

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