01.03.2021
Synode des Kirchenkreises tagte digital

Zwei Mal im Jahr trifft sich die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt, um über wichtige Angelegenheiten im Kirchenkreis zu befinden. Wegen der Corona-Pandemie musste die Herbstsynode 2020 ins Frühjahr 2021 verschoben werden. Jetzt wurde die Sitzung nachgeholt - allerdings nicht in Präsenz, sondern als Zoom-Konferenz.

Nur das Präsidium hatte sich im Johannes-Lang-Haus eingefunden, um sich mit den 60 Synodalen via Internet über wichtige Themen zu verständigen. Seit dem Jahr 2017 bereitet sich der Kirchenkreis auf die Gründung eines Zweckverbandes vor, um die 14 evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. „Ziel ist, die Kitas zu stärken und ihr evangelisches Profil weiter auszuformen“, erläuterte Prosenior Uwe Edom das Vorhaben.
Wichtige Projekte im laufenden Jahr sind laut Senior Dr. Matthias Rein, dem Vorsitzenden des Kirchenkreises, die kirchliche Präsenz auf der BUGA sowie eine Veranstaltungsreihe, die unter dem Titel „500 Jahre evangelische Kirche in Erfurt“ firmiert. 1521 hatte der berühmte Reformator Martin Luther erstmals in Erfurt in der Augustinerkirche gepredigt. Dieses Ereignis soll mit verschiedenen Veranstaltungen gewürdigt werden, wie auch die 1521 erfolgte erstmalige Wahl eines evangelischen Predigers auf eine Pfarrstelle an der Erfurter Michaeliskirche.
Thema war auch die Corona-Pandemie. „Der Herbst hat uns alle viel Kraft gekostet“, sagte Senior Rein in der Sitzung. „Dennoch wurde ein vielfältiges kirchliches Leben ermöglicht“, ergänzte  Präses Dr. Ulrich Born, der Vorsitzende der Synode. Er dankte den Kirchengemeinden für ihren Einsatz. Viele hätten in den zurückliegenden Monaten bis an die Grenze der Belastbarkeit gearbeitet.