25.11.2021
4. Tagung der XVII. Kreissynode am 13. November 2021

Neben der Verabschiedung des Haushaltsplans stand die Wiederwahl des amtierenden Seniors Dr. Matthias Rein im Mittelpunkt der 4. Tagung der XVII. Synode. Matthias Reins Amtszeit wäre sonst im September 2022 regulär ausgelaufen. 

Somit musste im Vorfeld der Synode geklärt werden, ob die Stelle neu ausgeschrieben und nach einem neuen Superintendenten/ einer Superintendentin gesucht wird. Oder aber, ob  auf eine Neuausschreibung verzichtet wird und ein zu bildender Nominierungsausschuss den amtierenden Senior zur Wiederwahl für weitere 10 Jahre vorschlägt. Diese Möglichkeit räumt die Geschäftsordnung der EKM ausdrücklich ein.
Diesem Nominierungsausschuss gehörten an: der Präses der Kreissynode Dr. Ulrich Born als dessen Vorsitzender, der zuständige Regionalbischof Propst Dr. Christian Stawenow, der zuständige Dezernent des Landeskirchenamtes, OKR Michael Lehmann, drei Mitglieder des Kreiskirchenrates (ehrenamtlich Christoph Bender u. Dr. Detlef Baer sowie hauptamtlich Prosenior Uwe Edom) und vier von der Kreissynode gewählte Mitglieder (hauptamtlich Ord. Gem.päd. Franziska Gräfenhain, ehrenamtlich Kerstin Andersson, Thomas Kirsten, Barbara Sengewald).
Dr. Ulrich Born, der Präses der Kreissynode, berichtete der Synode ausführlich, warum sich der  Nominierungsausschuss nach eingehender Prüfung einstimmig für Matthias Reins Wiederwahl ausgesprochen hatte. 15 verschiedene Bereiche - von der seelsorgerlichen Arbeit über Führungskompetenzen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit - waren vom Nominierungsausschuss im Vorfeld der Synode unter die Lupe genommen worden. In allen Bereichen habe Rein hervorragend abgeschnitten, so Ulrich Born. Somit habe es keinen Anlass gegeben, ein anderes Verfahren anzustreben. Schließlich wurde Matthias Rein im 2. Wahlgang von den anwesenden 49 Synodalen für weitere 10 Jahre mit großer Mehrheit wiedergewählt.
Matthias Rein erhält in seiner Leitungsfunktion Unterstützung von Pfarrerin Tabea Schwarzkopf aus Erfurt-Marbach. Sie wurde bereits im ersten Wahlgang von den Synodalen ins Seniorat gewählt. Die Proseniorin ist neben dem 1. Prosenior, Pfarrer Uwe Edom, Stellvertreterin des Seniors des Kirchenkreises.
Ein weiterer Höhepunkt auf der Synode war die Begegnung mit dem Bischof des Bistums Erfurt, Dr. Ulrich Neymeyr. Bischof Neymeyr berichtete über den Stand der Vorbereitungen zum Deutschen Katholikentag, der vom 29. Mai bis 2. Juni 2024 in Erfurt stattfindet. Senior Matthias Rein sicherte hier die Unterstützung der evangelischen Christinnen und Christen zu.
Die Kreissynode beschloss an diesem 13. November zudem den vorgelegten Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2022 mit Gesamteinnahmen und -ausgaben in Höhe von insgesamt 9.449.906 Euro.
Mit 38 Ja-, 1 Nein- sowie 5 Enthaltungen legitimierten die Synodalen die Bildung eines Zweckverbandes zum Betrieb eines gemeinsamen Kreiskirchenamtes der Kirchenkreise Erfurt und Henneberger Land. Dieser Zweckverband soll seine Arbeit am  01.02.2022 aufnehmen. Hierfür übertragen die Kirchenkreise zum genannten Stichtag die enthaltenen Kassenbestände auf den Zweckverband. Zudem wird sowohl das Inventar als auch sämtliche Technik auf den Zweckverband übertragen. Der Zweckverband ist zudem Anstellungsträger für die Beschäftigten  des Kreiskirchenamtes. Dazu werden die Anstellungsverhältnisse der Personen, die zum Zeitpunkt der Errichtung des Zweckverbands im Kreiskirchenamt Erfurt beschäftigt sind, zum 01.02.2022 in die Trägerschaft des Zweckverbands übergeleitet.
Die Frühjahrssynode des Kirchenkreises Erfurt findet am 24. März 2022 im Landeskirchenamt in Erfurt statt.




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Die Synode des Kirchenkreises Foto Greim  Blick in den Altarraum der Thomaskirche  Der Präses der Kreissynode, Dr. Urich Born